Rezension zu „Helle und der falsche Prophet“ von Judith Arendt

Tanja Weber, die studierte Theater-, Film-, und Fernseh- und Kunstwissenschaftlerin aka Judith Arendt hat einen neuen Roman aus der Reihe um die die dänische Polizeikommissarin Helle Jespers vorgelegt.

Und auch dieser 3. Fall um die faszinierende Ermittlerin zieht den Leser in ihren Bann.

Während ihres Urlaubs erreicht Helle die Nachricht vom Tod einer Freundin ihres Sohnes, die sie persönlich kannte. Sie bricht ihre Reise ab, fliegt zurück nach Skagen und gerät in einen Strudel von Ereignissen, die alle etwas mit einem falschen Propheten zu tun haben. Aber wer verbirgt sich hinter dieser Figur? Warum musste das junge Mädchen sterben?

Erzählt wird aus ihrer Perspektive und der von Nick, einem jungen Mann, der mit einem von ihm geliebten Mädchen aus einer Sekte geflohen ist, die ihre Mitglieder terrorisiert und unterdrückt.

Der Spannungsaufbau ist perfekt, eine dramatische Szene jagt die nächste. Die Sprache ist angemessen und den jeweiligen Figuren liebevoll angepasst. Alles in allem ein spannendes Lesevergnügen. Ich freu mich schon auf den nächsten Fall.