Rezension zu „Der Club der Linkshänder“ von Håkan Nesser

Kommissar Van Veeteren marschiert mittlerweile stramm auf seinen 75. Geburtstag zu, aber er kommt nicht zur Ruhe.

Letztlich hat er das seinem Schöpfer Hakan Nesser zu verdanken, der mit dem Krimi „Der Verein der Linkshänder“ sein 11. Werk vorlegt, dass sich um den alternden Ermittler dreht.

Die Mitglieder des Vereins der Linkshänder lassen sich unbedacht auf kriminelle Machenschaften ein. Jahrzehnte später zieht es sie, die als Klub unbedarfter Jugendlicher anfangen, in einen verhängnisvollen Sog, aus dem es kein Entrinnen gibt. 

Für Kommissar Van Veteren, der vor langer Zeit mit einem Fall zu tun hatte, in dem es um den Klub ging und den er längst für abgeschlossen hielt, beginnt die Suche nach dem wahren Täter, der damals als verschollen galt.

Als dessen Leiche jetzt gefunden wird, beginnt die spannende Suche erneut.

Hakan Nesser beherrscht sein Metier aus dem Effeff. Trotz des angegrauten Ermittlers bekommt der Leser kaum eine Pause, in der er sich erholen kann. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, stilistisch gibt es nichts zu meckern, Hakan Nesser ist ein echter Profi. Also gibts von mir eine unbedingte Empfehlung.