La vie en rose

Inhaltlich befasst sich die Autorin mit dem Leben der Intellektuellen in Paris in den Jahren 1940 bis 1950. Also den Zeitraum der Besatzung durch die deutschen Truppen bis in die Nachkriegszeit hinein. Sie schildert sehr eindrucksvoll die Positionen der Schriftsteller und Maler in dieser schwierigen Zeit. Ihr Engagement in der Résistance oder deren stiller Zurückzug, um unbeschadet die Besatzung zu Überleben. Und natürlich auch die Romanzen und Liebeleien, die sie untereinander wechselnd hatten. Es scheint trotz der Not eine abwechslungsreiche Zeit gewesen zu sein. Manchmal erhöht ja auch der Druck, der durch die Lebensumstände verursacht wird, das Tempo, in dem man lebt und liebt.
Allerdings beschleicht mich auch das Gefühl einer uferlosen Aneinanderreihung von Fakten, Treffen und Informationen philosophischer, literarischer und politischer Art.